Tischtennis im Landkreis Oder-Spree (Nord)
  Spiel um Platz 3
 
PNEUMANT FÜRSTENWALDE V BEHAUPTET SICH IM DUELL DER VERLIERER   !!!

Wenn das große Pokalfinale nur annähernd das verspricht, was sich beim Spiel um Platz 3 ereignete, erreicht die Vorfreude ihren Siedepunkt. Das Spiel um Platz 3, das Duell der Verlierer, der Enttäuschten, das kleine Finale, wie auch immer wir es nennen wollen, hat sich im Laufe der Jahre zu einer festen Größe im Pokalwettbewerb etabliert, was vielleicht einerseits an den Trostpreisen liegt, andererseits aber vor allem auch am Prestige, an der Platzierung, um am Ende gut da zu stehen und das eigene Image zu polieren.
Wie schon im Halbfinale fand der frischgebackene Kreisligameister aus Erkner erneut seinen Meister, diesmal nahm ihnen aber nicht der Rekordsieger, sondern Pneumant Fürstenwalde V die Butter vom Brot. Doch der Reihe nach, Robert Bloße sah zum Auftakt gegen Maurice Gaertner keinen Stich, kein Land, bekam kein Bein an die Erde, was auch immer und mußte sich ihm mit 0:3(-9;-7;-6) beugen. Nicht viel besser erging es Noel Sappeck, der nach großem, beherzten Kampf, sein Haupt ehrfurchtsvoll vor Felix Schindler beugen mußte, dem er knapp mit 2:3(-5;6;-10;6;-7) unterlag. Mit der 2:0 Führung im Rücken schien Chemie Erkner I auf gutem Weg, doch René Baer entzauberte Max Jacob Mehlfeld mit 3:1(7;9;-9;6) und legte ihnen den ersten Stolperstein vor die Füße. Davon unbeeindruckt machten Felix Schindler und Max Jacob Mehlfeld kein Federlesen und keine Gefangenen und ließen Noel Sappeck und Andreas Westphal im Doppel mit 3:1(10:-8;6;7) recht alt aussehen. Nun mußte sich grundlegend und vor allem schnell etwas ändern für Pneumant, um doch noch die Kurve zu bekommen. Robert Bloße setzte dann den Grundstein, der nicht nur als Stolperstein diente, in dem er Felix Schindler mit 3:2(6;-9;7;-8;5) in die Knie zwang und ihm seine Grenzen aufzeigte. René Baer sorgte dann relativ unspektakulär für den Ausgleich, in dem er kurzer Hand Maurice Gaertner mit 3:0(5;9;6) in die Wüste schickte. Nun stand es 3:3 und die Vereinsjugend mußte, wollte und sollte es richten, dabei bewies Noel Sappeck, nicht umsonst schon das ein ums andere mal als "Iceman" betitelt, erneut die stärkeren Nerven, wies Max Jacob Mehlfeld mit 3:1(-9;10;10;10) in die Schranken und verhalf so seinem Team zum kleinen Pokaltriumph und einen versöhnlichen Saisonabschluß.

Mit sportlichem Gruß

ADRIAN PANZNER

Pokalleiter