Tischtennis im Landkreis Oder-Spree (Nord)
  Bericht zur 3. Runde im Pokal
 
 
 
 CHEMIE ERKNER V VERPASST DIE SENSATION   !!!

So es ist vollbracht, das Achtelfinale im diesjährigen Pokalwettbewerb ist Geschichte, von den vermeintlichen Underdogs machte kein Team soviel von sich Reden, wie die 5. Vertretung aus Erkner, die haarscharf an einer Sensation vorbei geschrammt ist, aber lest doch selber und viel Spass dabei!

Chemie Erkner V : Chemie Erkner III          3:4

Am Ende lag es wohl nicht so sehr an der Stallorder, sondern viel mehr an Tausendsassa Hartmut Gaertner, der es sich nicht nehmen ließ, der 3. Mannschaft tatkräftig unter die Arme zu greifen und auf die Sprünge zu helfen. Michael Beutling fand zum Auftakt mit 1:3(-8;-9;6;-6) in Philipp Buttgereit seinen Meister, nicht besser erging es Ralf Tesch, der sich ebenfalls mit 1:3(-2;6;-5;-6) Robert Gatschke beugen mußte. So schien Erkner III auf gutem Weg zu sein, doch Jörn Gade sorgte dann mit seinem fulminanten 3:1(-7:8:7:8) gegen Hartmut Gaertner für den ersten Stolperstein im Gefüge. Doch Gatschke/Gaertner ließen sich im Doppel gegen Beutling/Gade mit 3:2(-9;8;-9;8;3) nicht die Butter vom Brot nehmen und stellten den alten Vorsprung wieder her. Robert Gatschke konnte nun den Sack zu machen, doch er scheiterte an Michael Beutling, der ihm mit 3:2(9;-9;9;-9;7) seine Grenzen aufzeigte. Dann mußte es eben Philipp Buttgereit richten, was aber nach Hinten los ging, denn Jörn Gade behielt mit 3:0(7;4;3) die Oberhand und glich zum 3:3 aus. Am Ende war es dann der o.a. Tausendsassa, der Ralf TEsch mit 3:0(9;6;7) in die Knie zwang und wenn schon nicht seinem eigenen Team, dann doch Chemie Erkner III das Weiterkommen sicherte.

Pneumant Fürstenwalde V : Pneumant Fürstenwalde VI          4:1

Nach Jahren der Schmach und der verpassten Chancen scheint Pneumant Fürstenwalde V auf bestem Weg, diese in dieser Saison zu tilgen und auszumerzen (darf man aus"merz"en eigentlich noch schreiben). So ließen sie gegen ihre eigene 6. Mannschaft auch nichts anbrennen und machten keine Gefangenen. Robert Bloße eröffnete den Reigen, in dem er Maik Frieske mit 3:0(9;7;8) in die Schranken wies. Knut Bublitz erlitt dann ebenfalls mit 0:3(-4;-9;-4) deutlichen Schiffbruch gegen Noel Sappeck. Felix Rebsch konnte mit 0:3(-10;-6;-8) René Baer auch nichts entgegen setzen und Pneumant V lag mit 3.0 in Front. Den Farbtupfer des Spiels setzten dann Sven Sonnenburg/Felix Rebsch im Doppel, wo sie Robert Bloße/Andreas Westphal mit 3:2(-8;8;-8;8;8) ihre Grenzen aufzeigten. Das war aber nur Makulatur, denn Robert Bloße machte dann mit 3:1(-9;1;4;9) gegen Knut Bublitz den Sack endgültig zu. 

KSV Fürstenwalde I : Grünheider SV II          4:1

Wo, wenn nicht im Pokal, werden sich die Grünheider gedacht haben, die sich unbekümmert der schier unüberwindlichen Aufgabe stellten, um ihr Können zu präsentieren und sich mit den Besten zu messen. So forderte Uwe Kubsch zum Beginn der Partie Mario Berndt heraus, dem er sich mit 0:3(-7;-7;-8) beugen mußte. Mehr Glück und wahrscheinlich auch Können legte da schon Dieter Kircher an den Tag, in dem er mal kurzer Hand Torsten Prautsch mit 3:1(7;-10;8;11) den Schneid abkaufte und für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte. Nun fühlte sich der Krösus in seiner Ehre verletzt, denn sowohl Martin Bronkow mit 3:0(5;7;4) gegen Stefan Roth, als auch das Doppel Bronkow/Prautsch mit 3:0(5;8;8) gegen Kircher/Kubsch sorgten schnell für klare Verhältnisse, die Mario Berndt dann mit 3:0(8;8;8) gegen Dieter Kircher zum finalen 4:1 für den KSV, veredelte.

Chemie Erkner II : TTV Hartmannsdorf I          4:1

Obwohl beide Teams in der Kreisliga unterwegs sind und sie sich und ihre individuellen Stärken und Schwächen bewußt sind, merkte man doch einen gewissen Klassenunterschied, da die Gäste aus Hartmannsdorf kein Bein an die Erde bekamen. Matthias Fischer eröffnete die Partie mit einem deutlichen 3:0(6;10;2) gegen Markus Burghardt. Max-Jacob Mehlfeld entzauberte dann Marco Lufter mit 3:1(-8;7;9;6) und zeigte ihm seine Grenzen auf. Und auch Ersatzmann Jürgen Leonhardi sah mit 0:3(-2;-6;-7) gegen Marcel Gaertner keinen Stich. Einzig das Doppel zwischen Mehlfeld/Gaertner und Burghardt/Lufter, welches die Gäste mit 0:3(-9;-9;-9) für sich entschieden, ließ an alte Glanzzeiten erinnern. Doch schon im nächsten Einzel, das Matthias Fischer mit 3:0(8;5;3) gegen Marco Lufter souverän für sich entschied, fiel die Entscheidung zu Gunsten von Chemie Erkner II.

Chemie Erkner I : SG Rauen 1951 II          4:0

Die Gäste aus Rauen, die in dieser Saison nicht gerade vom Erfolg gesegnet sind, waren sich ihrer aussichtslosen Lage von vornherein bewußt. Dennoch versuchten sie das Beste aus ihren Möglichkeiten zu machen, was aber gehörig in die Hosen ging. Patrik Thelen machte nicht viel Federlesen mit Andreas Mutschke und ließ ihn mit 3:0(3;5;6) stehen. Stefan von Collrepp fand dann mit 0:3(-5;-5;-5) in Felix Schindler seinen Meister. Heiko Petrick erging es auch nicht besser, unterlag er doch Oliver Engel mit 0:3(-3;-6;-10) und wähnte sich im falschen Film. Und auch im Doppel zwischen Engel/Schindler und v.Collrepp/Mutschke, welches 3:0(7;6;7) endete, ließ der Primus aus Erkner nichts mehr anbrennen.

SV Woltersdorf 1919 III : Pneumant Fürstenwalde VII          4:1

Auch wenn sich die Domstädter über die Aussichtslosigkeit ihrer Lage bewußt waren, stellten sie sich ihrem Konkurrenten aus Woltersdorf, der es in seiner Premierensaison in der Kreisliga bereits geschafft hat sich zu etablieren und Fuß gefasst hat, mutig in den Weg, was letztendlich aber einem Strohfeuer glich und nicht vom Erfolg geprägt war. Uwe Lindemann machte nicht viel Aufheben mit Rolf Möslein und wies ihn mit 3:0(3;6;6) in die Schranken. Marius Schütze mußte dann die langjährige Erfahrung von Sascha Sarnow neidlos anerkennen und sich ihm mit 1:3(-7;6;-4;-5) beugen. Aber dieses Strohfeuer erlosch gleich wieder, denn Martin Nagel machte durch ein 3:0(1;2;7) kurzen Prozess mit Guido Uecker und zeigte ihm seine Grenzen auf. Uwe Lindemann/Martin Nagel dominierten dann auch das Doppel, in dem sie Rolf Möslein/Guido Uecker mit 3:1(-6;3;15;6) in die Knie zwangen. Uwe Lindemann sorgte dann mit 3:0(12;5;7) gegen Sascha Sarnow für die Enscheidung.

Gaselan Fürstenwalde I : SG Hangelsberg`47 II          4:0

Die Hangelsberger entschieden sich kurzfristig, die Partie abzuschenken, so das Gaselan kampflos eine Runde weiter zieht.

Vorwärts Bad Saarow I : Gaselan Fürstenwalde II          4:0 ?

Eigentlich sollte hier ein Spielbericht stehen, aber da weder der Mannschaftsleiter von Bad Saarow, noch einer seiner Mitstreiter sich bemüßigt gefühlt haben, das Ergebnis zu übermitteln, tut es mir leid.

Die Auslosung für das Viertelfinale findet am 04.03.2026 um 19.00 Uhr bei Gaselan statt.

Mit sportlichem Gruß

ADRIAN PANZNER

Pokalleiter