DIE FAVORITEN GABEN SICH KEINE BLÖSSE !!!
Nun da die Saison sich dem Ende neigt, fallen überall schon die Entscheidungen, nicht so im Pokal, wo der heiße Showdown wohl erst im Halbfinale so richtig Fahrt aufnimmt. Im Viertelfinale, welches in dieser Woche ausgetragen wurde, waren Sensationen, oder gar Überraschungen Fehlanzeige, so setzten sich die Favoriten, ohne große Mühe durch, was ihr im Einzelnen hier nachlesen könnt...
Pneumant Fürstenwalde V : Chemie Erkner III 4:0
Obwohl sich die Gäste aus Erkner ihrer kläglichen Ausgangslage, die von vornherein ihre Chancen und Erwartungen gen Null schraubte, bewußt waren, wagten sie dennoch frohen Mutes, den Sprung ins kalte Wasser, welches ihnen aber keine Rettung bescherte, sondern in dem sie, sang und klanglos ertranken und untergingen. Günter Rehwinkel war gegen Philipp Buttgereit mit 3:0(6;11;7) nicht gewillt Geschenke zu verteilen, oder gar seinem Gegner einen Rettungsring zu zu werfen. René Baer schwamm sich dann im wahrsten Sinne des Wortes gegen Thomas Wegewitz mit 3:1(11;9;-11;7) frei und beherrschte nicht nur seinen Gegner, sondern nun auch die tosende See. Der erfahrene Fahrwasserkundige Hartmut Gaertner erlitt dann gegen Noel Sappeck mit 0:3(-4;-11;-9) erheblichen Schiffbruch, so das die Erkneraner Kogge gehörig in Schieflage geriet und nach dem verlorenen Doppel zwischen Noel Sappeck/Andreas Westphal und Philipp Buttgereit/Thomas Wegewitz, welches die Hausherren mit 3:2(-3;7;-8;6;9) für sich entschieden, nicht mehr in den sicheren Hafen fand. Nun gut, genug Seemannsgarn gesponnen, Pneumant Fürstenwalde V zieht verdient ins Halbfinale und hofft auf einen besseren Gegner, als in der Vergangenheit, obwohl sie sich in ihrer derzeitigen Form vor keinem Gegner verstecken müssen.
Chemie Erkner I : Chemie Erkner II 4:1
Nun gut, in dieser Partie einen Spannungsbogen zu spannen, oder über Chancenverteilung zu philosophieren, fällt mir ehrlich gesagt schwer und auch wenn es in Erkner angeblich keine Stallorder gibt, war der Ausgang der Partie vorherbestimmt. Patrik Thelen zeigte dem aufstrebenden Max-Jacob Mehlfeld mit 3:0(5;9;5) nicht nur seine Grenzen auf, sondern deklassierte ihn förmlich. Matthias Fischer gelang dann der überraschende Ausgleich für Erkner II, in dem er Oliver Engel mit 1:3(8;-11;-2;-9) in die Knie zwang und ihm die Butter vom Brot nahm. Geburtstagskind Maurice Gaertner trat dann gleich die Euphoriebremse und erstickte alle aufkommenden Hoffnungen im Keim, in dem er Robert Peucker mit 3:0(11;9;6) nach Hause schickte. Im Doppel kam es dann zum Bruderduell, das Maurice Gaertner zusammen mit Patrik Thelen gegen Marcel Gaertner und Max-Jacob Mehlfeld mit 3:0(6;3;5) klar und deutlich für sich entschieden. Nun bedurfte es nur noch einen Zähler zum Halbfinaleinzug, den Patrik Thelen ohne viel Gewese mit 3:0(6;3;1) gegen Matthias Fischer beisteuerte.
KSV Fürstenwalde I : SV Woltersdorf 1919 III 4:1
Auch wenn die Gäste aus Woltersdorf in ihrer ersten Kreisligasaison sofort Fuß gefasst haben, gibt es auch für sie Gegner, an denen sie sich verzweifelt die Zähne ausbeißen. So wußten sie auch nicht wirklich dem Rekordpokalsieger KSV Fürstenwalde I ernsthaft Paroli zu bieten. Martin Nagel, bestimmt nicht der Schlechteste, hatte keinen Plan und fand kein Mittel, sondern zum Auftakt gleich mit 0:3(-7;-8;-9) in Mario Berndt seinen Meister. Uwe Lindemann sorgte dann ebenfalls mit 3:0(9;6;5) gegen Martin Bronkow für den schnellen Ausgleich. Olaf Plocke ließ dann gegen Tobias Munzert mit 3:0(8;4;3) nichts anbrennen und sein ganzes Können aufblitzen. Das Doppel zwischen Olaf Plocke/Mario Berndt und Uwe Lindemann/Martin Nagel wurde dann zur Zerreißprobe für die Domstädter, die am Ende aber mit 3:2(-9;3;9;-11;11) die stärkeren Nerven bewiesen. Um den Sieg endgültig unter Dach und Fach zu bringen, mußte Mario Berndt dann tief in die Trickkiste greifen um Uwe Lindemann mit 3:2(6;9;-2;-9;5) in die Schranken zu weisen, was ihm aber wieder einmal gelang, so das er und sein Team weiter vom Pokalsieg träumen können.
Vorwärts Bad Saarow I : Gaselan Fürstenwalde I 0:4
Da die Bad Saarower sich im Punktspiel gegen Gaselan behaupten konnten, frohlockten sie, diesen Coup auch im Pokal zu wiederholen. Leider kam es, wie so oft im wirklichem Leben, anders, hatten sie doch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Diesen merkte man nämlich von Beginn an, das er um Wiedergutmachung bemüht war. Andreas Wiegand sah zum Auftakt gegen Tobias Blodau, dem er sich 0:3(-5;-5;-11) geschlagen geben mußte, nicht nur alt aus, sondern auch keinen Stich. Nicht wesentlich besser erging es Robert Radke, der mit 1:3(7;-4;-9;-5) seinen Meister in Matthias Umlauf fand. Alexander Heinze war ebenbürtig in seinem Match gegen Alexander Gigl,fand bei seinem 2:3(-10;5;-18;6;-8) zwar die richtige Tür, aber nicht den passenden Schlüssel zum Sieg. Den machten dann Tobias Blodau und Matthias Umlauf perfekt, in dem sie im Doppel Alexander Heinze und Robert Radke mit 3:1(6;-9;4;8) in die Schranken wiesen. So ist der amtierende Pokalsieger auf gutem Weg, seinen Titel erneut zu verteidigen.
Die Auslosung des Halbfinale findet am 14.04.2026 um 19.30 Uhr bei Gaselan statt.
Mit sportlichem Gruß
ADRIAN PANZNER
Pokalleiter