Tischtennis im Landkreis Oder-Spree (Nord)
  Bericht zum Pokalfinale
 
 DIE WACHABLÖSUNG IST ENDGÜLTIG VOLLZOGEN   !!!

GASELAN FÜRSTENWALDE I TRIUMPHIERT ZUM 3. MAL IN FOLGE   !!!

Und jährlich grüßt das Murmeltier, so, oder so ähnlich muß sich mittlerweile der designierte Rekordpokalsieger KSV Fürstenwalde I fühlen, den es, seit nun mehr 3 Jahren, nicht mehr gelingt, den Pokal nach Hause zu holen, was erneut an den eigenen Unzulänglichkeiten und dem fehlenden Schuß Fortuné lag, vielleicht aber auch erneut an der Übermacht der Gaselaner, die diesmal zwar einige Risse im Gefüge aufwiesen, letztendlich aber wieder voller Selbstvertrauen zur Schau gestellt wurde. Doch beginnen wir Vorne, Mario Berndt traf zum Auftakt nicht nur auf Tobias Blodau, sondern auch auf seinen Meister, dem er sich, obwohl er tief in die Trickkiste griff und sämtliche Finessen abrief, mit 1:3(-2;7;-9;-7) beugen mußte. Nicht viel besser erging es Torsten Prautsch, der gegen Matthias Umlauf kein probates Mittel fand und schnell einsehen mußte, das ihm sein Gegner bei seinem 0:3(-7;-7;-5) in allen Belangen überlegen war. So stand es 2:0 für Gaselan und es sah erneut nach einer klaren Kiste aus. Leider hatten die Hausherren die Rechnung ohne den Wirt, oder wie in diesem Fall, wohl eher ohne Olaf Plocke gemacht, der Alexander Gigl mit 3:1(-7;9;6;6) nicht nur den Schneid abkaufte, sondern dabei sein ganzes Können aufblitzen ließ und so das leise Flämmchen der Hoffnung am glühen hielt. Davon inspiriert und über alle Maßen motiviert, zeigten Mario Berndt und Olaf Plocke dann dem Gaselanduo Umlauf/Blodau mit 3:0(8;3;8) eindrucksvoll, wo der Hammer hängt. So egalisierten sie Ruck Zuck den passablen Vorsprung der Hausherren und gingen anschließend sogar mit 3:2 in Führung, in dem Mario Berndt, mittlerweile im gewohnten Flow, mit 3:0(7;2;7) Matthias Umlauf nicht nur deklassierte, sondern ihm auch seine Grenzen aufzeigte. Olaf Plocke konnte nun den Sack zu machen für sein Team und obwohl er sich Tobias Blodau mit stolz geschwellter Brust in den Weg stellte, mußte er schnell einsehen, das sein, teilweise faszinierendes Können, nicht ausreicht, um die Übermacht seines Gegners zu brechen, der mit seinem 3:1(-4;5;9;5) für den erneuten Ausgleich zum 3:3 sorgte. Nun mußte die Entscheidung also doch wieder im finalen Einzel fallen, was am Ende zu einem recht einseitigen 3:0(5;7;6) von Alexander Gigl gegen Torsten Prautsch avancierte, wobei der KSV Akteur, bei mehreren Aufschlagfehlern, an diesem Abend nicht gerade vom Glück begünstigt wurde. Am Ende jubelten also erneut die Gaselaner, die nun wohl endgültig auf dem Weg sind, der neue Rekordsieger zu werden, aber wie immer, warten wir es ab, denn irgendwann reicht Glück allein nicht mehr aus.

Mit sportlichem Gruß

ADRIAN PANZNER

Pokalleiter