Tischtennis im Landkreis Oder-Spree (Nord)
  Bericht zum Pokalfinale
 
 
GASELAN FÜRSTENWALDE I TRIUMPHIERT SENSATIONELL IM POKALFINALE   !!!
 
 
Vorjahressieger Chemie Erkner I sichert sich Rang 3
 
Am 23.05.2018 kam es in der Stadthalle Erkner zum großen Showdown der besten 4 Mannschaften der diesjährigen Pokalsaison. Neben dem großen Finale zwischen dem KSV Fürstenwalde I und Gaselan Fürstenwalde I, wurde auch zeitgleich das Spiel um Platz 3 zwischen Chemie Erkner I und Pneumant Fürstenwalde V ausgetragen. Doch wenden wir uns erst einmal dem Finale zu.
Nach dem, aus Sicht des Rekordpokalsiegers KSV Fürstenwalde, enttäuschenden 3. Platz und die Herausgabe des liebgewonnenen Pokals im vorigen Jahr, standen die Zeichen diesmal auf Sturm. Mario Berndt; Olaf Plocke; René Puhlmann und Torsten Prautsch planten den großen Rundumschlag. Was sollten ihnen da die 3 Gaselaner Matthias Umlauf; Tobias Blodau und André Gerhardt entgegensetzen, mußten sie doch kurzfristig den Ausfall von Bernd Blodau kompensieren. Die Chancen waren also klar verteilt.
So wies Mario Berndt zum Auftakt Matthias Umlauf, ohne große Mühe mit 3:0 (4; 13; 9) in die Schranken und sorgte für die beruhigende Führung seines Teams. Was sollte nun Tobias Blodau gegen Olaf Plocke tun; das was er am besten kann - sich seiner Fähigkeiten und inneren Ruhe bewußt, den Gegner von der Platte fegen. So gelang ihm relativ leicht mit 3:1 (6; 7; -3;6) der Ausgleich für sein Team. André Gerhardt sah anschließend bei seinem 0:3 (-8;-6;-4) gegen René Puhlmann keinen Stich und mußte die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Also lief es wie immer für den KSV, konnten sie doch bereits im Doppel für die Vorentscheidung sorgen. Doch was war das, nicht das etatmäßige Topdoppel Puhlmann/Plocke stellte sich zum Duell, sondern Prautsch/Berndt forderten Blodau/Umlauf heraus, die diese Aufgabe dankend annahmen. So glichen sie relativ unspektakulär mit 3:0 (9;9;6)zum zwischenzeitlichen 2:2 für Gaselan aus.
Ging da heute etwa doch mehr, völlig unbekümmert stellte sich Tobias Blodau dem Duell mit Mario Berndt, zeitgleich forderte Matthias Umlauf, René Puhlmann heraus. Doch widmen wir uns der Partie der beiden Platzhirsche. Mario Berndt preschte, dank seiner langjährigen Erfahrung und seines unnachahmlichen Spieles mit 2:0(11;6) nach vorn, doch plötzlich geschah das Unerwartete, was sich niemand von uns wünscht, er verletzte sich so schwer, das die Partie kurzzeitig unterbrochen wurde. Was sollte nun geschehen, selbst Tobias Blodau war für einen Moment völlig perplex. Doch Mario Berndt rappelte sich noch einmal auf und biss die Zähne zusammen, doch es war ihm anzusehen, das er unter äußersten Schmerzen agierte und nicht mehr an die Topform der ersten beiden Sätze anknüpfen konnte. Dennoch Chapeau für seinen unbändigen Siegeswillen und seine Einsatzstärke. Diesen Umstand mußte und sollte, obwohl er Zweifel hegte, Tobias Blodau zu seinen Gunsten ausnutzen und gewann die restlichen 3 Sätze (5;8;4) problemlos und ebnete so den Weg für den größten Triumph der Vereinsgeschichte, den Matthias Umlauf dank seines Sieges gegen René Puhlmann mit 3:0 (4;6;8) perfekt machte.


 
Mit sportlichem Gruß
 
Adrian Panzner


 
 von links nach rechts: André Gerhardt; Tobias Blodau; Matthias Umlauf