Tischtennis im Landkreis Oder-Spree (Nord)
  Bericht zum Pokalfinale
 
 
PNEUMANT FÜRSTENWALDE VI HOLT DEN POTT   !!!
 
 
GEHEIMFAVORIT AVANCIERTE ZUM FAVORITEN / CHEMIE ERKNER I SICHERT SICH PLATZ 3
 
Am 14.05.2019 kam es endlich zur Austragung des langersehnten Pokalfinale zwischen dem, von mir selbst betitelten Geheimfavoriten Pneumant Fürstenwalde VI und dem Überraschungsteam aus Bad Saarow. Letztere gewannen unlängst ihr Punktspiel gegen die Pneumis und frohlockten nun auf mehr. Die Chancen ihren Triumph zu wiederholen standen nicht schlecht, doch wie so oft, sollte es anders kommen.
Bad Saarow startete wie die sprichwörtliche Feuerwehr und setzte sich ein Ausrufezeichen und ihren Gegner mächtig unter Druck. Alexander Heinze ließ bei seinem 3:0(3;8;6) gegen Robert Johann, seinem Gegner nicht die Luft zum atmen. Davon inspiriert wies Andreas Wiegand ebenfalls mit 3:0(9;2;5) Rolf Möslein von der Platte. Nun war Pneumant gefordert und der an diesem Abend überragend agierende Günter Rehwinkel, ließ sich nicht zweimal bitten. So riß er mit seinem souveränen 3:0(4;6;10) gegen Daniel Priebe das Ruder für Pneumant herum und verkürzte zum zwischenzeitlichen 1:2. Bad Saarow zeigte sich davon unbeeindruckt und schickte das Doppel Alexander Heinze/Robert Radke ins Rennen, nur um schnell zu erkennen, das gegen das etablierte Pneumant-Duo Günter Rehwinkel/Robert Johann, kein Kraut gewachsen ist. So verloren sie dann auch sang und klanglos mit 0:3(-4;-8;-2) und die 2:0-Führung war egalisiert. Also alles auf Anfang, Ärmel hochkrempeln und hoch konzentriert die nächsten Aufgaben meistern. Andreas Wiegand hatte bei seinem packenden 5-Satz-Match gegen Robert Johann die Sensation auf dem Schläger, doch der Pneumant-Akteur drehte den Spieß um, bot seinem Gegner einen großen Kampf und siegte am Ende verdient mit 3:2(-6;6;9;-12;6). Nun lag Pneumant nach einer eindrucksvollen Aufholjagd mit 3:2 in Front und die nächste Partie konnte die Entscheidung bringen. Doch Obacht, Bad Saarow brachte mit Alexander Heinze ihren besten Mann, der wie bekannt, in der Rückrunde der Kreisliga noch ungeschlagen ist. Das interessierte Günter Rehwinkel aber wenig und er spielte mit der, ihm innewohnenden Gelassenheit sein ganzes Können und seine Routine aus und zeigte seinem Gegner seine Grenzen auf. Am Ende stand es 3:1(6;9;-8;10) und Alexander Heinze mußte neidlos die Übermacht seines Gegners anerkennen, der sich damit nicht nur selbst belohnte, sondern auch seinem Team den Pokalgewinn bescherte. Herzlichen Glückwunsch!
 
Zeitgleich zum Finale fand auch das Spiel um Platz 3 zwischen Chemie Erkner I und Gaselan Fürstenwalde I statt. Dieses Match hatte es ebenfalls in sich und war an Spannung, Dramatik und Brisanz nicht zu überbieten. Die ersten 4 Partien gingen alle über die volle Distanz von 5 Sätzen. Hartmut Gaertner mußte sich zum Auftakt, den nach wie vor angeschlagenen Tobias Blodau mit 2:3(9;8;-2;-7;-8) beugen. Doch sein Sohn Maurice glich postwendend gegen Bernd Blodau mit 3:2(4;-9;5;-2;9) aus. Felix Schindler war es dann, der mit seinem 3:2(-5;-5;8;10;9) gegen André Gerhardt für die 2:1-Führung der Erkneraner sorgte. Doch so einfach ließ sich der Vorjahressieger nicht ins Bockshorn jagen und glich im Doppel, welches einem Familienduell ähnelte; trafen doch beide Blodaus auf beide Gaertner, eindrucksvoll mit 3:2(-6;-9;6;6;4) für Gaselan aus. So stand es 2:2 und die Karten wurden neu gemischt. Maurice Gaertner spielte gegen Tobias Blodau, dem die Anstrengung ins Gesicht geschrieben war, sein ganzes Können aus und wies ihn mit 3:0(12;6;3) in die Schranken. Davon inspiriert, sorgte sein Vater Hartmut dann mit einem hart erkämpften 3:1(9;-6;10;14) gegen André Gerhardt für die Entscheidung.
 
Mit sportlichem Gruß
 
ADRIAN PANZNER